Den weltweiten Preissturz bekommt auch die deutsche Hotellerie zu spüren. Laut dem Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com sanken die deutschen Hotelpreise im ersten Halbjahr 2009 um 14 Prozent, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2008. Damit fiel der durchschnittliche Zimmerpreis während des Untersuchungszeitraums auf 86 Euro pro Nacht. Bundesweit die Ausnahme ist Freiburg. Hier wurde der einzige steigende Trend verzeichnet. Wenn auch nur mit einem Plus von drei Prozent im Vergleich zu 2008, hoben die Freiburger Hotels ihre Preise von 89 auf durchschnittlich 92 Euro an.Aktuell sind die deutschen Hotelzimmer günstiger als im Jahr 2004, dem Beginn der HPI-Erhebung. Damit liegt Deutschland während des Untersuchungszeitraums im europäischen Vergleich im untersten Drittel der Hotelpreis-Rangliste. Von der Preissenkung im ersten Halbjahr 2009 am stärksten betroffen waren Düsseldorf und Dresden. Hier sanken die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent sowie 21 Prozent. Auch bei Touristen beliebte Städte wie München (minus 17 Prozent), Leipzig (minus 16 Prozent) und Berlin (minus 14 Prozent) mussten Preisrückgange hinnehmen. In Stuttgart (minus 14 Prozent) und Frankfurt (minus zehn Prozent) zeigte sich eine ähnliche Entwicklung, in Hannover war der Preisrückgang um nur drei Prozent vergleichsweise gering. Mannheim hielt das Preisniveau des Vorjahres.
Die komplette Erhebung finden Sie hier


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